. "10.1055/a-1110-2998" . . . _:b70018326 . _:b70018326 "10.1055/a-1110-2998" . "Springer et al. (2020)" . _:b70018326 . . _:b70018326 . "Springer et al. (2020)" . "ZusammenfassungDie equine Piroplasmose, ausgel\u00F6st durch die protozo\u00E4ren Erreger Theileria equi oder Babesia caballi, ist weltweit in (sub-)tropischen Regionen einschlie\u00DFlich S\u00FCdeuropa endemisch. In Deutschland hat sie vor allem als Importparasitose Bedeutung. Da Zeckenarten mit Vektorkompetenz f\u00FCr equine Piroplasmen allerdings auch hierzulande vorkommen, ist eine langfristige Etablierung autochthoner Zyklen nach Einschleppung durch Equiden oder Zecken nicht ausgeschlossen. Im vorliegenden Fall erkrankten 2 Pferde nach einem Wanderrittaufenthalt in S\u00FCdfrankreich an einer T. equi-Infektion. W\u00E4hrend der Behandlung wurde bei einem der Pferde eine saugende Zecke (Rhipicephalus bursa) entdeckt. Auch wenn sich diese Zeckenart unter den derzeitigen Bedingungen in Deutschland nicht etablieren kann, verdeutlicht dieser Fund das Potenzial der Einschleppung infizierter Zecken. Die Therapie der Pferde erfolgte mit Imidocarb (3 mg/kg i. m.; 3 Behandlungen im Abstand von je 3 Tagen). Unerw\u00FCnschte Arzneimittelwirkungen wurden nicht beobachtet. Um eine Etablierung des Infektionszyklus in Deutschland sowie eine chronische Manifestation der Piroplasmose zu verhindern, sollte trotz m\u00F6glicher Nebenwirkungen von Imidocarb eine Erregerelimination angestrebt werden." . "ZusammenfassungDie equine Piroplasmose, ausgel\u00F6st durch die protozo\u00E4ren Erreger Theileria equi oder Babesia caballi, ist weltweit in (sub-)tropischen Regionen einschlie\u00DFlich S\u00FCdeuropa endemisch. In Deutschland hat sie vor allem als Importparasitose Bedeutung. Da Zeckenarten mit Vektorkompetenz f\u00FCr equine Piroplasmen allerdings auch hierzulande vorkommen, ist eine langfristige Etablierung autochthoner Zyklen nach Einschleppung durch Equiden oder Zecken nicht ausgeschlossen. Im vorliegenden Fall erkrankten 2 Pferde nach einem Wanderrittaufenthalt in S\u00FCdfrankreich an einer T. equi-Infektion. W\u00E4hrend der Behandlung wurde bei einem der Pferde eine saugende Zecke (Rhipicephalus bursa) entdeckt. Auch wenn sich diese Zeckenart unter den derzeitigen Bedingungen in Deutschland nicht etablieren kann, verdeutlicht dieser Fund das Potenzial der Einschleppung infizierter Zecken. Die Therapie der Pferde erfolgte mit Imidocarb (3 mg/kg i. m.; 3 Behandlungen im Abstand von je 3 Tagen). Unerw\u00FCnschte Arzneimittelwirkungen wurden nicht beobachtet. Um eine Etablierung des Infektionszyklus in Deutschland sowie eine chronische Manifestation der Piroplasmose zu verhindern, sollte trotz m\u00F6glicher Nebenwirkungen von Imidocarb eine Erregerelimination angestrebt werden." . . "2020"^^ . "2020"^^ . "Springer, A., Ehrmann, C., Lembcke, M., Roscher, K. & Strube, C. 2020. Theileria equi-Infektion bei 2 Pferden nach einem Wanderritt in S\u00FCdfrankreich. Tier\u00E4rztliche Praxis Ausgabe G: Gro\u00DFtiere / Nutztiere, 48(02): 124-129." .